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Blair Witch

Zuerst wünsche ich euch einen schönen ersten Advent! 🙂

Mit dem Film „Blair Witch Project“ startete 1998 der Found Footage – Boom. Seitdem kamen viele gute und gut gemeinte Filmchen im „Handkamera-Stil“ heraus. Blair Witch Project folgte bald darauf eine weniger gute Fortsetzung und 2016 kam dank Studio Canal dann ein dritter Teil heraus, der sich der Handlung des ersten Teils sowie dessen Umsetzung wieder annäherte.

Der Film „Blair Witch“ beginnt 20 Jahre nach dem Verschwinden der 3-Hobbyfilmer. James, der Bruder von Heather, wurde ein aktuelles Video zugespielt, auf dem seine Schwester noch zu leben scheint. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich auf in die Wälder von Burkittsville, um der Hexe von Blair auf die Spur zu kommen.

Leider muss ich sagen, dass mich „Blair Witch“ nicht begeistern konnte. Der Film war keine komplette Enttäuschung, konnte mich aber auch nicht gruseln oder gar erschrecken. Vorab ist er bepackt mit den üblich blassen Charakteren, die man in fast jedem Horrorfilm wiederfindet. Die, die einem letztlich vollkommen egal sind, wenn sie hopps gehen, weil sie es manchmal, aufgrund ihres Verhaltens eben auch nicht besser verdienen.

Das, was den ersten Film so geheimnisvoll gemacht hat, wird in Blair Witch zum Ende hin zerstört und jetzt werde ich das tun, was ich bisher noch nie gemacht habe und einen Spoiler hineinbringen.

Achtung! Spoiler!

Wäre das Ende des Films ein anderes gewesen, hätte ich dem Film sicher ein „Prädikat Durchschnitt“ verliehen. Dadurch aber, dass man den Zauber und die gewisse Mystik hinwegnimmt, indem man die Hexe zum Ende hin zeigt, zerstört man meiner Meinung nach den ganzen Grusel. Wurde in anderen Teilen noch über das Geheimnis von Blair spekuliert, wurde dies nun im dritten Teil freiwillig offen gelegt. Noch dazu bietet das Ende wiederum großen Spielraum für zig Fortsetzungen, die alle nicht mehr sein müssen.

Für mich gehört Blair Witch zu den Found Footage-Filmen, die okay sind, aber nicht mehr.

Weitere Filme aus diesem Bereich sind zum Beispiel:

Grave Encounters

Katakomben

VHS

Rec

Devils Pass

Schaut ihr gerne Found Footage-Filme? Fallen euch noch ein paar ein?

Liebe Grüße, Melli

 

 

 

 

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3 Kommentare zu „Blair Witch

  1. Grauenhafter Film. Keine Atmosphäre, weil es immer nur laut und dröhnend ist, was einfach schon aus Prinzip jegliches Gruselpotential zerstört. Dazu kommen dann die wohl dümmsten Charaktere in der langen Geschichte von dummen Charakteren und hirnlos hingeschluderte Storyfetzen wie Zeitschleifen und dann eben das von dir angesprochene, alle Mystik zerstörende Ende. Dagegen war Teil 2 ein Meisterwerk.

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